Prämenopause, Präparatwechsel

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

11.02.2017 | 20:23 Uhr

Liebes Experten-Team!

Ich nehme schon 9 Jahre Progesteron, seit meinem 28. Lebensjahr, wegen des PMSyndroms. Die letzten 8 Jahre Zäpfchen mit natürlichem Progesteron 0.4 g, 10 Tage lang in der zweiten Z-Hälfte. Zuletzt 11-12 Tage/mal, wegen früherem Auftretens der Brustspannung in der Zyklusmitte. Am Montag war ich bei meiner Frauenärztin und wir stellten am 18.Zyklustag auf Utrogestan 200 mg oral um. Ich hätte also noch 7 x das Medikament nehmen sollen. Bekam aber Blutungen. (Abbruchblutung?)

Hier nochmal die Daten:

Mo (18. Tag vom Zyklus) letztes Zäpfchen

Di 100 mg Utrog.

Mi 200 mg Utrog.

Do 200 mg Utrog. (dunkle Schmierblutungen)

Fr 200 mg Utrog. (detto Blutungen)

Sa, heute, hellere Blutung, stärker.

Meine Frage: Soll ich das Utrogestan weiternehmen? Der neue Zyklus hat aber mit der Abbruchblutung bereits begonnen, richtig? 

Ich hoffe, die Symptome kommen jetzt nicht zu heftig bis zum Eisprung. Von da weg, würde ich wieder die Zäpfchen nehmen.

Danke herzlichst, Michaela, 37 Jahre, 1 Kind, Zykluslänge 26-27 Tage

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Bisherige Antworten
Experte-Bohnet
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13.02.2017, 01:08 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Sie haben ja Gedud! Jahrelang "ausprobieren"!? Ist denn nie ein Hormonstatus erhoben worden? Schilddrüsenf.?

Wollen Sie denn nochmals ss werden? Gewicht?

Von diesem  mal mehr, mal weniger halte ich gar nichts! Warum nehmen Sie nicht einfach ne Gestagen betonte Pille?!

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13.02.2017, 19:58 Uhr
Kommentar

Dass dies ein Ausprobieren ist, hat man mir so nicht kommuniziert, nur dass ich das brauche, weil meine Beschwerden so stark sind (extreme Wassereinlagerungen, eine Körbchengrösse plus, Juckreiz, Heißhunger auf Süßes, Depressionen/Agressionen 1-3 Tage vor der Menses usw usf.) Deswegen habe ich das nie hinterfragt. Habe, wie gesagt, vorher immer das gleiche Präparat / gleiche Dosis bekommen.

Das Gewicht ist zu hoch, ja. Ich habe mich mit 161cm mit 70 kg arrangiert.

Vor drei Jahren war die Schilddrüse negativ, sollte ich aber bald wiederholen. Der Hormonstatus wurde einmal in der ersten Zyklushälfte (was etwas seltsam ist) gemessen, da waren die Werte normal, aber während der Zäpfchenzeit.

Die Pille habe ich nie vertragen. Möchte auch keine künstlichen Hormone nehmen. 

Ja, ich möchte eventuell noch schwanger werden. Das kann, wegen eines Umstandes aber noch 2 Jahre dauern. Können für mich Risiken entstehen?

Mittlerweile hat sich die Hausfrauenärztin gemeldet mit folgendem Vorschlag...

Die Blutung als neuen Zyklus annehmen und nach dem Eisprung wieder 200 mg oral für 12 Tage einnehmen. Sie hat gemeint, dass sich der Körper erst darauf einstellen muss.

Bis April soll ich mir Zeit geben.

Aber ich möchte auch hier den Ausstausch erhalten, da ich glaube, dass hier die Erfahrungen, was die Hormone betrifft, am besten sind.

Danke für die Unterstützung.

Freundliche Grüße!

 

Experte-Bohnet
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14.02.2017, 02:01 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Also jahrelang mit untersch. Dosen von Prog. zu "therapieren" erscheint mir nicht bes. sinnvoll. Aber wenn Sie selbst die millionenfach bewährte Einnahme einer Pille ablehnen, bleibt wohl nichts Anderes übrig. Aber irgendetwas ist nicht in O., wenn sich der Zyklus nicht spontan mal wieder normalisiert.

Natürlich müsste in einem Spontanzyklus, also ohne Therapie, die Hormone kontrolliert werden.  Ohne solche Werte kann ich Ihnen nicht weiterhelfen!

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