
Tipps für den Alltag
Auslöser von Hitzewallungen vermeiden
Plötzlich einsetzende Hitze in verschiedenen Körperregionen, gefolgt von heftigem Erröten und Schweißausbrüchen, beeinflusst die Befindlichkeit von Frauen in den Wechseljahren erheblich.
Hitzewallungen führen oft zu unruhigen Nächten und Schlaflosigkeit. Eine Hormonersatztherapie kann dagegen helfen. Doch auch eine Reihe anderer Maßnahmen führt dazu, dass die lästigen Beschwerden im Alltag nachlassen.
Hitzewallungen können plötzlich und ohne erkennbaren Grund auftreten. Bekannt sind aber auch Faktoren, die zur Auslösung von Hitzewallungen beitragen. Dazu gehören Stress- und Belastungssituationen, der Genuss von Alkohol, Kaffee, schwarzem Tee oder anderen heißen Getränken sowie heiße, schwer verdauliche oder stark gewürzte Speisen. Ebenso scheinen Übergewicht und Rauchen das Problem zu fördern.
Versuchen Sie deshalb, die bekannten Auslöser von Hitzewallungen zu vermeiden. Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft: Lange Spaziergänge, eine Radtour, Schwimmen oder andere Sportarten regen den Kreislauf an, können zur Senkung des Körpergewichts beitragen und fördern das Wohlbefinden. Sie verschaffen dem Körper eine angenehme Müdigkeit, die zur besseren Nachtruhe verhelfen kann. Auch eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse wirkt sich günstig auf das Körpergewicht aus. Vermeiden Sie außerdem stark gewürztes Essen oder schwer verdauliche Speisen, wenn Sie das Gefühl haben, diese tragen zur Auslösung der Hitzewallungen bei.
Leichte Kleidung und kühle Räume
Tragen Sie eine den jeweiligen Wetterbedingungen angemessene Bekleidung. Oftmals ist es besser, mehrere dünne Kleidungsstücke nach dem "Zwiebelschalenprinzip" übereinander zu tragen. Dann können Sie bei Bedarf eines davon ausziehen. Außerdem sind Kleidungsstücke aus Naturfasern zu empfehlen, weil sie den Schweiß besser aufnehmen können.
Sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima. Überhitzte Räume können die Hitzewallungen verstärken. Förderlich für eine gesunde Nachtruhe ist das Schlafen in einem kühlen Raum mit Bettwäsche aus Baumwolle.
Entspannung suchen
Nehmen Sie sich Auszeiten, um Körper und Seele zu entspannen. Das Erlernen von Entspannungstechniken (z.B. Autogenes Training, Yoga, Tai Chi, Progressive Muskelentspannung) kann Ihnen dabei helfen, sich ein dickeres Fell" gegenüber Stresssituationen im Alltag zuzulegen. Geben Sie diesen Übungen einen festen Platz in ihrem Tagesablauf.
Sollten Sie mit diesen einfachen Maßnahmen keine ausreichende Linderung der Beschwerden erreichen, kann die Einnahme von Hormonen sinnvoll sein. Dafür sollten Sie einen Arzt besuchen, der in einem Gespräch und nach einer körperlichen Untersuchung die notwendige Therapie mit Ihnen abstimmen wird.






