Lebensqualität erhalten
Zunehmende Lebenserwartung lässt Altersbeschwerden häufiger werden
Aufgrund der stetig steigenden Lebenserwartung spielen typische Alterserkrankungen in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle. Frauen werden heute im Schnitt fast 82 Jahre alt. Die Zeit in und nach den Wechseljahren macht damit fast 35% ihres gesamten Lebens aus.
Die Lebenserwartung wird auch in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen, sofern keine Ereignisse wie Kriege oder Umweltkatastrophen auftreten, die den Trend unterbrechen könnten. So gehen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes davon aus, dass neugeborene Mädchen des Jahrgangs 2004 eine durchschnittliche Lebenserwartung von mindestens 87,8 Jahren haben. Verglichen mit neugeborenen Mädchen des Jahrgangs 1871 (42,1 Jahre) bedeutet das mehr als eine Verdopplung der Lebenserwartung.
Darüber hinaus ist eine zunehmende Alterung in der Gesellschaft zu erkennen. Berechnungen zufolge können 96% der Frauen des Geburtsjahrgangs 2004 das Alter von 65 Jahren erreichen, 80% von ihnen werden vermutlich sogar 85 Jahre und älter. Die Häufigkeit typischer Alterserkrankungen und beschwerden wird deshalb in Zukunft weiter zunehmen.
Beschwerden in den Wechseljahren
Frauen sind in den Wechseljahren enormen körperlichen Veränderungen unterworfen. Als Folge des Östrogenmangels und allgemeiner Alterungsprozesse treten Beschwerden auf, etwa Blasenschwäche, Probleme beim Geschlechtsverkehr oder Knochenschwund (Osteoporose), die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen können.
Viele dieser Probleme lassen sich durch geeignete Maßnahmen mildern oder sogar beseitigen. Eine gesunde Lebensweise mit ausreichendem Schlaf, ausgewogener Ernährung und viel körperlicher Betätigung an der frischen Luft ist dabei an erster Stelle zu nennen. Auch eine Hormonersatztherapie mit natürlichem Progesteron und Östrogenen, die über die Haut oder die Scheide verabreicht werden, kann in vielen Fällen helfen.




