
Glossar Teil 1
A-G: Hormontherapie in den Wechseljahren
Alle wichtigen Schlagworte und Fachausdrücke zur Hormontherapie in den Wechseljahren haben wir für Sie zusammengestellt, alphabetisch sortiert und leicht verständlich formuliert. Lesen Sie hier die Schlagworte A-G.
Brustbeschwerden
In den Wechseljahren treten häufig Spannungsgefühle und Schmerzen in der Brust auf. Sie werden durch hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren ausgelöst.
Dosiergel
Mit einem Dosiergel lässt sich eine Hormontherapie besonders einfach durchführen. Jede Dosiereinheit enthält eine definierte Menge an Hormon. Die erforderliche Tagesdosis muss mit dem Arzt geklärt werden. Das Gel wird großflächig aufgetragen, zum Beispiel auf Arme und Schultern. Es zieht sofort ein und hinterlässt keine Rückstände. Die Aufnahme durch die Haut ist für den Körper weniger belastend als die Einnahme von Tabletten und ermöglicht geringere Dosierungen.
Eierstöcke
Organe im weiblichen Körper, in denen die Eizellen reifen. Hier werden die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron gebildet.
Estradiol
Stärkstes natürliches Östrogen
Estriol
Stoffwechsel-Endprodukt von Estradiol und Estron mit schwacher Östrogen-Wirkung
Estron
Stoffwechselprodukt von Estradiol mit Östrogen-Wirkung, wichtigstes Östrogen des weiblichen Körpers nach der Menopause
Geschlechtshormone
Botenstoffe, welche die Ausbildung der Geschlechtsmerkmale sowie die Fruchtbarkeit steuern
Gewichtszunahme
Unter einer Hormontherapie kann es zu einer geringfügigen Gewichtszunahme kommen, die durch eine leichte Wassereinlagerung verursacht wird. Nach Beendigung der Hormontherapie geht die Wassereinlagerung vollständig zurück.
Hormone
Botenstoffe, die in sehr kleinen Mengen im Körper wirksam sind und Stoffwechsel und Organfunktionen regulieren
Hormonabfall
Ein Hormonabfall tritt ein, wenn die Ausschüttung eines bestimmten Hormones plötzlich eingestellt wird, z.B. in den Wechseljahren. Dadurch sinkt seine Konzentration im Blut in kurzer Zeit stark ab. Der plötzliche Hormonentzug wirkt sich direkt auf die Ausschüttung weiterer Hormone aus.
Hormonersatztherapie, Hormontherapie
In den Wechseljahren geht die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone stark zurück. Bis sich der Körper auf die niedrigeren Werte eingestellt hat, kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Eine Hormontherapie oder Hormonersatztherapie zielt darauf ab, die fehlenden Hormone zu ersetzen und dadurch den Prozess der hormonellen Umstellung zu erleichtern.
Hormonpflaster
Eine Darreichungsform für Hormonpräparate. Die Pflaster enthalten Hormone, die sie gleichmäßig an die Haut abgeben. Die Aufnahme durch die Haut ist für den Körper weniger belastend als die Einnahme von Tabletten und ermöglicht geringere Dosierungen. Nachteile: Durch den Plasterklebstoff kann es zu Hautreizungen kommen, das Pflaster wird oft als Fremdkörper auf der Haut empfunden, bei längerem Baden oder starkem Schwitzen kann es sich schon vor Ablauf der Tragefrist ablösen.
Gestagene
Überbegriff für synthetische Substanzen, die dem körpereigenen weiblichen Hormon Progesteron ähnlich sind






