
Glossar Teil 2
H-Z: Hormontherapie in den Wechseljahren
Alle wichtigen Schlagworte und Fachausdrücke zur Hormontherapie in den Wechseljahren haben wir für Sie zusammengestellt, alphabetisch sortiert und leicht verständlich formuliert. Lesen Sie hier die Schlagworte H-Z.
Kalzium
Mineral, das beim Aufbau von Knochensubstanz unverzichtbar ist
Klimakterium
s. Wechseljahre
Menstruation
s. Zyklus, auch: Regelblutung, Tage, Periode
Östrogene
Weibliche Geschlechtshormone, welche eine Fülle verschiedener Funktionen im weiblichen Körper erfüllen. Wichtigster Vertreter ist das natürliche Estradiol, das die stärkste Östrogenwirkung entfaltet. Außerdem sind zwei Stoffwechselprodukte von Estradiol zu nennen, nämlich Estron und Estriol, welche schwächere Östrogenwirkung besitzen.
Ovula
Zäpfchen zum Einführen in die Scheide
Progesteron, natürliches
Weibliches Geschlechtshormon, dessen Produktion bis zum Ende der Wechseljahre völlig eingestellt wird
Scheidentrockenheit
In den Wechseljahren geht die Hormonproduktion in den Eierstöcken deutlich zurück. Dies führt zu einer geringeren Durchblutung der Scheide und zu einer Rückbildung der Scheidenschleimhaut. Dadurch kommt es bei vielen Frauen zu einer Trockenheit in der Scheide, die beim Geschlechtsverkehr Schmerzen verursachen kann.
Thrombose
vollständiger oder teilweiser Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel
Transdermale Gabe
Verabreichung von Medikamenten über die Haut, z.B. mit Cremes oder Gels
Vaginalzäpfchen
Zäpfchen zum Einführen in die Scheide; östrogenhaltige Zäpfchen wirken nur vor Ort und können Rückbildungen der Scheidenschleimhaut und der Scheidendurchblutung rückgängig machen. Damit lässt sich eine Scheidentrockenheit verhindern.
Wechseljahre
die Jahre vor und nach der letzten Regelblutung. In den Wechseljahren wird die Produktion von Geschlechtshormonen in den Eierstöcken nach und nach eingestellt. Die fruchtbare Lebensphase endet.
Zyklus
Wiederkehrender Ablauf der Blutung im fruchtbaren Lebensalter. Einmal im Monat reift in den Eierstöcken eine befruchtungsfähige Eizelle heran und wandert über die Eileiter in die Gebärmutter. Gleichzeitig baut sich die Gebärmutterschleimhaut auf, um ein befruchtetes Ei optimal aufnehmen zu können. Kommt es nicht zur Schwangerschaft, werden die Eizelle und die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und die Regelblutung setzt ein. Der Kreislauf beginnt von neuem.






