
Symptome der Wechseljahre
Mit Gesichtspflege der Hautalterung entgegenwirken
Die Hormonumstellung während der Wechseljahre beeinflusst auch die Haut diese wird dünner und weniger elastisch. Das Auftragen eines östrogenhaltigen Gels zusätzlich zu systemisch wirkenden Östrogenen kann dem entgegenwirken.
Das fanden Wissenschaftler in einer Untersuchung an 15 Frauen heraus, die nach der Menopause bereits mindestens ein Jahr lang mit Östrogenen in Tablettenform oder als Pflaster behandelt worden waren. Zusätzlich wendeten diese Frauen nun 16 Wochen lang ein östrogenhaltiges Gel für die Gesichtshaut an.
Die Messung des Kollagengehalts der Gesichtshaut mittels Gewebeprobe (Biopsie) vor und nach dieser Zusatzbehandlung ergab: Die Hautdicke hatte zugenommen, der Gehalt an Kollagenfasern in der Oberhaut (Epidermis) und Lederhaut (Dermis) war gestiegen. Die Studienteilnehmerinnen spürten auch subjektiv eine Besserung ihres Hautzustands. Der Blutspiegel an Östrogen hingegen veränderte sich durch das Auftragen des Gels nicht.
Seit längerem ist bekannt, dass ein Östrogenmangel die Ursache für die in den Wechseljahren auftretenden Hautveränderungen sein kann. Die weiblichen Geschlechtshormone sind u.a. an der Bildung von Kollagen beteiligt, das die Haut glättet und strafft. Sinkt der Östrogenspiegel während der Menopause, nimmt die Elastizität der Haut ab, sie wird dünn, trocken und faltig. Zudem lässt die Fähigkeit zur Wundheilung nach.






