Symptome der Wechseljahre
Brustbeschwerden
Viele Frauen spüren in den Wechseljahren vermehrt Spannungen und Schmerzen in der Brust. Woran liegt das und vor allem: Was hilft?
Rund ein Drittel aller Frauen leidet unter unangenehmen Begleiterscheinungen der Wechseljahre. Neben den bekannten Symptomen wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen treten häufig auch Spannungen und Schmerzen in der Brust auf.
Ein hormonelles Ungleichgewicht löst Schmerzen aus
Alle Symptome der Wechseljahre stehen mit einem Rückgang der Produktion an weiblichen Geschlechtshormonen in Verbindung. Der biologische Progesteronspiegel sinkt im Verlauf der Wechseljahre kontinuierlich, bis der Körper nach der Menopause die Produktion ganz einstellt. In den Wechseljahren kann es dadurch über eine längere Zeit zu einer regelrechten Östrogendominanz kommen, da die Eierstöcke kein Progesteron mehr, aber noch Östrogen bilden. Progesteron wirkt unter anderem einer östrogenbedingten Wassereinlagerung im Gewebe entgegen. Kommt es zu einem hormonellen Ungleichgewicht, kann es zu Spannungen und Schmerzen in der Brust führen. Außerdem verändert sich nach und nach der Aufbau des Brustgewebes. Das Drüsengewebe bildet sich zurück, es können gutartige Knötchen (Zysten) entstehen. Auch diese Umbildungen lösen manchmal Schmerzen aus.
Was hilft bei Brustschmerzen?
Es gibt verschiedene pflanzliche Heilmittel, die Brustbeschwerden lindern können, wie Auszüge des Mönchspfeffers (Agnus castus). Eine örtliche (lokale) Hormonbehandlung bessert zuverlässig die Symptome. Nach neuesten Forschungsergebnissen sind moderne Präparate, die in Form eines Gels in die Haut einmassiert werden und natürliches Progesteron enthalten, am besten geeignet. Durch die geringe Dosierung und Anwendung auf der Haut steigt auch die Hormonkonzentration im Blut nicht an.
Ärztlicher Rat ist unverzichtbar
Bei allen Veränderungen der Brust oder Schmerzen sollte man immer einen Arzt zu Rate ziehen schließlich ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung der Frau.





