Gynokadin / Utrogest

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

21.11.2018 | 08:50 Uhr

Sehr geehrte Prof. Dr. Bohnet,

aufgrund von Hitzewallungen vor allem nachts und tägl. Panikgefühle sowie Stimmungsschwankungen, habe ich von meinem FA Gynokadin und Utrogest vertschrieben bekommen.

Nehme beides seit einer Woche abends. Bisher weder Wirkung noch Nebenwirkung...

Dosierung ist Gynokadin ein Hub und Utrogest eine Kapsel oral.

Ich bin 51 Jahre letzte Periode war vor 5 Jahren d.h. seit meinem 46. Lebensjahr habe ich keine Blutung gehabt.

Nun Meine Frage, ob ich überhaupt noch mit HET anfangen soll und ob die Dosis ein Hub Gynokadin eine Utrogest in Ordnung ist.

Meine Schilddrüsenwerte:

TSH 1.49 (Referenz 0,27 -4.20 mU/I)

FT3 4.16 (Refenrenz (3.7 - 6.7 pmol/I)

FT4 15.5 (Referenz 12.3-20.2 pmol/l)

Würde mich freuen, wenn Sie auch die Schilddrüsenwerte bewerten würden.

Vitamin D ist  60 ng.

Vielen herzlichen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

L.

 

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Bisherige Antworten
Experte-Bohnet
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22.11.2018, 01:22 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Aufgrund Ihrer Symptomatik, welche typisch für WJ sind, würde ich in der Tat die Therapie unverändert fortführen; die Prog-Kaps. zum Abendbrot und das Gel vor dem Schlafengehen! - Sie sind natürlich schon einige Jahre in den WJ; insofern können Sie nicht erwarten, dass sich sofort etwas ändert. Es dauert erfahrungsgemäß 3 Monate! Also Geduld!

SD ok! Gewicht, Vit D, Knochendichte?

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22.11.2018, 06:13 Uhr
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vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Gewicht: 50 kg

Größe: 1.60

Vitamin D 60 ng.

Knochendichte wurde noch nicht untersucht.

Viele Grüße

L

Experte-Bohnet
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23.11.2018, 01:47 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

sieht alles gut aus. Dennoch sollte die KD dokumentiert werden!

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05.12.2018, 14:34 Uhr
Antwort

Lieber Prof. Bohnet,

nun nehme ich seit 3 Wochen einen Hub Gynokadin und eine Utrogest oral, beides am Abend.

Hitzewallungen habe ich kaum, schlafen klappt auch ganz gut!

Was mich sehr belastet, habe ab und zu starke Beklemmungsgefühle bzw. Angst und Panikgefühle, die stärker sind als vor der Behandlung.

Nun meine Frage, ist es möglich, dass es in der Anfangsphase, bis sich alles einpendelt zu  Symptomverstärkungen kommt?

Vielen Dank

L

Experte-Bohnet
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06.12.2018, 07:41 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Diese Symptome sind nicht typisch! Aber in der Tat muss sich der Köper und der Geist wieder an Hormone gewöhnen.

Gibt es Belastungen? Depressionen in der Fam. bekannt`?

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06.12.2018, 08:58 Uhr
Kommentar

Lieber Prof. Bohnen,

vielen Dank für Ihre Anteort.

Belasungen habe ich keine. Depressionen sind in der Fam. nicht bekannt.

Viele Grüße 

L.