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Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

23.02.2018 | 11:08 Uhr
Hallo Herr Prof.Dr.Bohnet,

ich habe jetzt mühnsm meinen alten Tread gesucht und gefunden un den ersten Teil hinten angehangen. Leider war nicht genug Platz für alles.

Erneut bitte ich um Ihre Hilfe. Meine derzeitigen Beschwerden sind massiv:

- Schlaflosigkeit

- tägliche extreme Kopfschmerzen, Kopfdruck, Schwindel, Sehstörungen, Inkontinenz, Zittrigkeit, als ob mein Körper aus Gummi besteht. Und kribbeln in den Fingern.

- nach wie vor Null Libido

- Null Antrieb, da dauermüde, Kraftlosigkeit

 

- Blutung unregelmäßig (manchmal alle zwei Wochen) trotz Progesteron. Die vorletzte Hormonuntersuchung im Oktober 2017 zeigte eine Östrogendominanz.

 

Ich hatte jetzt Anfang Februar 2018 einen Termin im Endokrinologikum Brlin und dort wurde ein umfangreiches Labor gemacht. Würden Sie sich bitte mal die Werte ansehen? Das Blut wurde am ersten Zyklustag am Abend gegen 18 Uhr abgenommen:

 

Osteocalcin       41,50 +           (Ref. 4 - 12 microgramm/l)

Calcitonin           <0,50              (Ref. 0 - 9,52 pg/ml)

Insulin                 5,80                ( Ref. 3,21 -  16,32 mlE/l)

Cortisol                101,20            (Ref. nicht benannt ng/ml)

ACTH                  33,20              ( Ref. 7,2 - 68,3 ng/l)

Aldosteron           70,90             (Ref. 40 - 310 ng/l)

Renin                   3,85               (2,75 - 28,8 ng/l)

ARQ                     18,40             (Ref. 0 - 20)

DHEAS                 82,47             (Ref. nicht benannt in microgramm/dl)

Andrstendion         0,75              (Ref. 0,3 - 3,3 ng/ml)

17-OHP                 1,58               (Ref. nicht benannt in microgrann/l)

Testosteron            0,030 -           (Ref. 0,084 - 0,481 ng/ml)

f. Andr. Index         0,14               (Ref. 0 - 3,5)

SHGB                   74,90               (Ref. 31,4 - 128 nmol/l)

E2                         19,20               (Ref. nicht benannt in pg/ml)

Progesteron           1,59                (Ref. nicht benannt in ng/ml)

LH                          9,10                 (Ref. nicht benannt in mlU/ml)

FSH                      17,20                 (Ref. nicht benannt in mlU/ml)

Prolaktin                11,40                (Ref. 4,79 - 23,3 ng/ml)

AMH                       0,22                (Ref. nicht benannt in ng/ml)

IGF-1                     167,00              (Ref. nicht benannt in ng/ml)

Zink                         0,56 -              (Ref. 0,6 - 1,2 mg/l)

Holotrans.             >128,0              (Ref. 50 - 127 pmol/l)

Myoglobin            <21.00               (Ref. 25 - 58)

Cholesterin           208,00 +            (Ref. 0 - 200 mg/dl)

LDL                      141,00 +             (Ref. 0 - 130 mg/dl)

 

Ich habe nun nicht alle Werte aufgezeichnet. Das Labor ist sehr umfangreich.

Was bedeutet der hohe Osteocalcinwert?

Was ist mit den männlichen Hormonen? Habe gehört, dass das Fehlen doch erhebliche Probleme machen kann.

warum ist Zink so gering, obwohl ich täglich Tabletten schlucke?

Abends nehme ich 200 mg Utrogest Oral ein Und das seit zwei Monaten regelmäßig Bis zur Blutung.

Meine Symptome machen mich nach wie vor arbeitsunfähig und fast lebensunfähig.

Was halten Sie von der Einnahme von DHEA?

 

Bitte bitte helfen Sie mir. Das Endokrinologikum riet mir kediglich, Zink zu nehmen, was ich ja eh schon tue. Dies ist enttäuschend. Dafür habe ich so lange auf den Termin gewartet.

Herzliche Grüße 

Katrinchen

 

 

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Alter Tread:

Was könnte mir helfen? 

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

14.09.2017 | 12:41 Uhr | Von Katrinchen1

Guten Tag, lieber Herr Prof. Bohnet, 

mit meinen 47 Jahren, einer Größe von 171 cm und einem Gewicht von 64 kg stehe ich nun am Anfang eines neuen Lebensabschnitts, vermute ich. 

Mein Leben ist kein Leben mehr und ich benötige Hilfe bei folgenden Symptomen:

- völlige Erschöpfung

- extreme Müdigkeit, da ich keine Nacht schlafen kann; ich wache ständig auf, muss zur Toilette etc. durchschlafen ist ein Fremdwort

- die Regel kommt, wann sie will, mal am 32. ZT, dann wieder am 21. ZT; wenn sie kommt, dann mit wahnsinnigem PMS

- manchmal nachts das ganze Bett nassgeschwitzt, dann wieder tagelang nichts mit Nachtschweiß

- manchmal tagsüber bei der geringsten körperlichen Belastung schweißgebadet

- Bluthochdruck, obwohl ich mein Leben lang immer zu niedrigen BD hatte; dadurch bin ich wie benommen, leide unter Schwindel und manchmal Übelkeit und Fast permanentem Kopfdruck

- meine Wirbelsäule spielt verrückt und ich komme mir vor wie eine 80jährige

- ich habe NULL Lust auf Sex

Letzteres ist ein großes Problem für mein Männchen. ER hat ja keine Probleme! Ich flüchte regelrecht vor ihm; versuche, mich so unattraktiv wie möglich zu gestalten, damit er nicht auf die Idee kommt. Aber selbst die gute alte Oma-Schlüpper hilft da nicht. Wenn Männel sein Weibchen sieht, dann ist schon alles zu spät.

Ich liebe mein attraktives Männchen wirklich sehr aber Sex ist die größte Überwindung für mich im Moment. Männel tut mir leid und ich setze mich dann immer unter Druck.

Wenn ich aber so endlos erschöpft und kraftlos bin, habe ich keinen Sex im Kopf.

Ich nehme seit meinem 32. lebensjahr keine Hormone mehr ein. 

Wegen meiner difusen Probleme und der Ratlosigkeit der Ärzte habe ich nun vor einiger Zeit Antidepressiva bekommen, die rein gar nichts bewirken. Nicht einmal schlafen kann ich davon.

Vor anderthalb Jahren war ich mal bei einer Gynäkologin. Nach einem Hormontest (Werte habe ich im Augenblick nicht parat) sagte mir diese, dass ich damals noch nicht in den WJ war. Der Test wurde am 21. ZT gemacht.

 

Vorzwei Jahren habe ich mal Vitamin D testen lassen: 25-Hydroxy-Vit-D i.S. 31 (Ref. 30. - 100)

Knochendichte weiß ich nicht.

Kann es sein, dass ich dennoch in den WJ bin?

 

Welche Therapie ist für mich denkbar? Ich möchte wieder leben und für meine 10 jährige Tochter und mein Männel da sein. Dazu muss ich mal schlafen können...

- Pille?

- Gel?

Ich lese hier von bioidet. Hormonen etc. Habe keine Ahnung, welches Hormon bei mir fehlt und welches mich wieder reparieren kann.

Was empfehlen Sie mir?

Ist Hormontest unabdingbar, um HET zu beginnen?

 

Vielen Dank für Ihre Hilfe schon im Voraus. Falls Sie noch Fragen haben...

Herzliche Grüße aus dem trüben, regnerischen Brandenburg ins überschwemmte Hamburg

Katrinchen

14.09.2017, 12:43 Uhr
Antwort von Katrinchen1

...PS.: ich vergaß, ein Syptom zu erwähnen... Nämlich starken Haarausfall seit Monaten.

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Experte-Bohnet
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15.09.2017, 01:47 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Natürlich sind Sie in den WJ und auch Brandenburg müsste es kompetente Frauenärzte geben, welche Ihre Hormone in den Griff bekommen. Da die Zyklen sehr untersch. sind, würde ich ein sog. Kombinationspräp mit 1 mg Östradiol und mit 2 mg Dienogest (was übrigens in Jena vor Jahrzehnten entwickelt wurde) verabreichen. Zum Abendbrot eine Pille über 24 Tage, dann 4 Tage Pause. So kommen Sie innerhalb von 3 Monaten in einen stabilen Zustand und haben regelm. leichte Blutungen. Dann brauchen Sie erfahrunsgemäß kein AD mehr und die Lust am Leben etc. kommt wieder, auch den Humor, den Sie wohl früher mehr hatten!?

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