Hormontherapie mit Gynokadin und Famenita

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

05.03.2018 | 13:40 Uhr

Guten Tag,

Aufgrund einiger Wechseljahresbeschwerden habe ich Gynokadin und 100mg Famenita verschrieben bekommen. Ich bin 54 Jahre alt, kinderlos, bekomme noch regelmäßig meine Blutungen, allerdings nur etwa 3 Tage lang und relativ heftig blutend mit starken Schmerzen. Zu meiner Frauenärztin ging ich, weil ich seit längerem unter Migräne kurz nach jeder Periode litt, sowie vermehrt depressiven Verstimmungen. Auch starke Brustschmerzen vor der Periode nahmen zu.

Seit einer knappen Woche nehme ich nun einen Hub Gynokadin morgens und eine Kapsel Famenita oral am Abend. Es geht mir psychisch bedeutend besser, ob die Migräne verschwindet, kann ich noch nicht sagen. Allerdings habe ich leichten Schwindel und bin mir nun nicht sicher, ob das von der Hormontherapie kommt, also eine Nebenwirkung ist. Wenn ja, verschwindet das wieder? Oder muss ich an der Dosis etwas verändern? Mehr oder weniger? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir einen Tipp geben könnten.

Freundliche Grüße, Pekko

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Bisherige Antworten
Experte-Bohnet
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06.03.2018, 07:12 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Auch wenn in Ihrem Alter bereits ein relativer Ö-Mangel vorliegen dürfte, setze ich, solange es noch zu Blutungen kommt nur Progesteron ein, d.h. eine Kaps. mit 200 mg zum Abendbrot beginnend nach Ausklingen der Periode über z.B. ca. 20 Tage; dann Pause, um zu sehen, ob wieder ein Blutung kommt. Falls keine immer einen Hub Gel vor dem Schlafengehen und parallel immer das Prog!

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