Panikattacken durch Hormontherapie?

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

06.11.2018 | 14:41 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Bohnert,

ich bin 52 Jahre, 1,65, 62 kg und seit 4 Jahren in den Wechseljahren, habe keine Blutung mehr seitdem.

Aufgrund meiner Beschwerden ( Schlafstoerungen, Flush im Gesicht und Gewichtszunahme) hat mir mein Frauenarzt folgende HRT verschrieben:

100mg Kapsel Utrogest, 1 Sruehstoss Lenzetto taeglich.

Nach nun 3 monatiger Anwendung sinde meinev orherigen  Beschwerden fast vollstaendig verschwunden. Ich schlafe sehr gut habe Gewicht verloren und auch die laestige Gesichtsroetungen sind weg. Doch seit  kurzem habe ich oefters Panik und Angstgefuehle und bin antriebslos.

Kann dies mit der Hormontherapie zusammenhaengen? Ist eventuell die Dosis zu hoch oder niedrig?

Vielen Dank schonmal im Voraus!

Helfen Sie mit Ihrer Bewertung: Ja, dieses Thema ist hilfreich!

6
Bisherige Antworten
Experte-Bohnet
Beitrag melden
07.11.2018, 00:57 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Wenden Sie den Spray immer vor dem Schlafengehen an? Prog-kaps. zum Abendbrot?

Eigentlich sollte die Therapie ausreichen; sie hat ja auch Monate lang geholfen. - Sind den Belastungen auf Sie zugekommen?

Beitrag melden
07.11.2018, 10:01 Uhr
Kommentar

Dankeschön für die schnelle Antwort! Ja ich nehme die Kapsel zum Abendessen und Spray kurz vorm schlafengehen. 

Ausser einer USA Reise und anschließender Erkältung mit Fieber waren keine außergewöhnlichen Belastungen.

Ich habe zusätzlich zu den Panikattacken jeden Morgen Kopfschmerzen die dann aber von selbst vergehen sowie Schwindel und Sehstörungen.

Es wurde vor Jahren Hashimoto diagnostiziert aber die Werte sind immer in Ordnung.

Da die Panikattacken ja jetzt erst aufgetreten sind dachte ich vielleicht kommt es von den Hormonen. Das sich praktisch nach 3 Monaten zuviel im Körper befindet.

Könnte ich sie einfach absetzen oder muss das schleichend gemacht werden?

Freundliche Grüße 

Susanne

 

 

Experte-Bohnet
Beitrag melden
07.11.2018, 23:53 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Also wie gesagt, sehe ich da keinen Zusammenhang. Wenn Sie allerdings einen Widerwillen haben, dann absetzen! Ausschleichen geht ja nicht!

An sich hat sich die zus. Einnahme von 10 mg Paroxiten am Morgen bewährt!