Schlafstörungen

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

07.12.2018 | 09:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Prof. Bohnet, ich hätte gerne einen Rat von Ihnen. Seit der Übernahme von   zusätzlichen 1300 Patienten meines Nachbarkollegen habe ich extreme Durchschlafstörungen. Außer etwas Brustspannen vor der Periode - keine weiteren Beschwerden. Ich frage mich aber, ob es auch perimenopausale Beschwerden sein können?

Befunde: 49 J., 176 cm/ 60 kg. Blutung alle 25 Tage, praeovulatorisch: Oestradiol 410 pg/ ml, Progesteron: 0,81 ng/ml; Lutealphase:Oestriol 95pg/ml, Progesteron 6,18 ng/ ml. TSH 1,5, Cortisol 11,0.

Wäre eine Hormontherapie indiziert? Wie ist es mit Tibolon?  Nehmen fast alle LeistungsSportler meines Kaders.

Ich freue mich auf Ihren Rat!

Mit freundlichen Grüßen 

Kate

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Bisherige Antworten
Experte-Bohnet
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08.12.2018, 08:35 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Natürlich sind Sie in den WJ und offensichtlich kommt es (gehäuft) zur Follikelpersistenz! Diese lässt sich mit Tibolon nicht verhindern. Bei dem derzeit hohen Östradiol wäre die (wiederholte) Einnahme eines Gestagens sinnvoll. Danach, bei Menstruation, Beginn mit einem kombinierten WJ-Präp wie z.B. Ladivella

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08.12.2018, 11:48 Uhr
Antwort

Vielen Dank! Dazu habe ich noch folgende Fragen:

Ich würde jetzt mit Progesteron starten, kontinuierlich oder erst ab dem 10. Tag? Welchen Vorteil, außer der Amenorrhoe, hat die Ladivelle? Persönlich würde ich lieber mit Oestradiol zyklisch beginnen. Ich habe seit 13 Jahren keinerlei Hormone eingenommen und würde lieber bedarfsorientiert substituieren. Spricht etwas dagegen, zB der hohe Oestradiolwert? Dann lieber Progesteron kontinuierlich? Danke für eine Empfehlung von Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen 

Kate

Experte-Bohnet
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08.12.2018, 19:46 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Na dann, versuchen Sie Prog. zyklisch zu nehmen!