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Innere Balance finden

Raus aus dem Wechseljahres-Blues

Die besten Tipps gegen Stress und Stimmungstiefs

Vielen Frauen schlagen die Wechseljahre aufs Gemüt: Sie sind stressanfälliger und leiden unter depressiven Verstimmungen. Ob Stresstagebuch, Entspannungsübungen oder medikamentöse Unterstützung: Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die Ihnen aus dem Wechseljahres-Blues helfen.

Raus aus dem Wechseljahres-Blues
Veränderte Lebensumstände wie der Auszug erwachsener Kinder sind typisch für die Wechseljahre. Werden Sie aktiv, um nicht in ein Stimmungstief zu fallen!
© iStock.com/Squaredpixels

Die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren macht nicht wenigen Frauen psychisch zu schaffen. Östrogen wirkt aktivierend, indem es die Produktion von Botenstoffen wie Serotonin oder Noradrenalin begünstigt. Serotonin, das auch als "Glückshormon" bezeichnet wird, hebt die Stimmung und wirkt angstlösend, während Noradrenalin die körperliche Aktivität steigert. Es ist also wenig überraschend, dass sich das Absinken des Östrogenspiegels im Klimakterium auf die Stimmungslage auswirkt.

Veränderte Lebensumstände belasten die Psyche

Weitere Faktoren in dieser Lebensphase können die Frau psychisch belasten. So machen sich bei vielen erste altersbedingte körperliche Einschränkungen bemerkbar, und in die Zeit um das 50igste Lebensjahr fallen häufig Veränderungen der Lebensumstände, beispielsweise weil die  Kinder beginnen, auf eigenen Füßen zu stehen, die eigenen  Eltern pflegebedürftig werden oder sterben.

Was gegen Wechseljahres-Blues hilft

 

Ursache für Stress finden

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Wenn Sie zu den Frauen gehören, die auf die Zeit der Wechseljahre mit einer erhöhten Anfälligkeit für Stress und mit depressiven Verstimmungen reagieren, sollten Sie gegensteuern. Oft genügen einfache Maßnahmen. Analysieren Sie zunächst, was Sie stresst. Ein Stress-Tagebuch kann dabei helfen. Schreiben Sie auf, wann Sie sich überfordert fühlen und was die Ursache dafür ist. Wenn Sie sich die Stressauslöser bewusst gemacht haben, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, weiter zu verfahren: Entweder es besteht die Möglichkeit, Ursachen für Stress abzustellen oder Sie lernen, besser damit umzugehen.

Ansprüche an sich selbst zurückschrauben

Vieles wird leichter, wenn Sie die eigenen Ansprüche sich selbst gegenüber zurückschrauben. Befreien Sie sich  von der ewigen "Versorgerrolle": Konzentrieren Sie gezielt auf eigene Wünsche und nehmen Sie Mann oder Kinder stärker mit in die Verantwortung, wenn es um Alltägliches wie Hausarbeit geht. Ein strukturierter Tagesablauf hilft ebenfalls gegen Stress und Frust. Planen Sie Ihre Aufgaben, setzen Sie Prioritäten und räumen Sie für jede Tätigkeit genug Zeit ein. Was Sie sich vorgenommen haben, muss auch machbar sein, da sich sonst schnell Frust einstellt. Erledigte Aufgaben dagegen tun der Psyche gut, sie sorgen für ein Erfolgserlebnis.

Tun Sie sich selbst etwas Gutes, nehmen Sie sich Zeit für Sport oder Entspannungsübungen und pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte! Ein Restaurant- oder Kinobesuch mit Freunden entspannt und kann die Stimmung schnell heben.

Hormone gegen anhaltenden Wechseljahres-Blues

Gegen anhaltenden hormonbedingten Wechseljahres-Blues können daneben pflanzliche Wirkstoffe oder einer Hormonersatztherapie helfen. Eine Anhebung des Östrogenspiegels beispielsweise durch die Behandlung mit entsprechenden Präparaten wie zum Beispiel einem Östrogen-Gel bekämpft nicht nur effektiv körperliche Wechseljahrsbeschwerden wie , sondern kann auch die Stimmung positiv beeinflussen.. Zunächst sollte jedoch die Ursache des Stimmungstiefs ärztlich abgeklärt werden. 

Alltagstipps: Gesund durch die Wechseljahre

 

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