Regelblutung wieder da

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

07.02.2017 | 20:07 Uhr

Hallo Herr Prof. Dr. Bohnet,

ich habe 8 Jahe lang keine Periode gehabt. Die Gründe sind vermutlich Stress, soziale Ängste, Reizdarm (Durchfall = Gewichtsverlust, Schmerzen, Krämpfe), starke Gewichtsschwankungen (Essstörung: niedrigstes Gewicht 47 kg - vor 2 Jahren).

Ich habe in den letzten 2 Jahren extrem zugenommen (von 48 kg auf 73 kg) bei 167 cm. Ich leide an extremen Fressattacken aufgrund von psychischen Problemen. Zudem kann ich endlich wieder essen, da mein Reizdarm unter Kontrolle ist.  Zur Info: Schilddrüse ist bei bekannter Hashimoto gut eingestellt. Kein Vitamin- /Mineralstoffmangel.

Jetzt hatte ich die Periode schon 3 mal. Das erste Mal sehr schwach, und die anderen Male für meine Verhältnisse normal stark. Die Zyklen sind sehr lang 32-36 Tage. Seitdem ich die Regel wieder bekomme, geht es mir psychisch sehr viel besser bezüglich der Depression (Antriebsschwäche, Müdigkeit, Erschöpfung, Herzrasen u.a. typische Symptome einer Depression, v.a. auch körperliche Schmerzen). Unter einer HET hatte war das nicht der Fall !

Fragen hierzu:

Kann eine Depression eine Amenorrhö verusachen (der Neurologe hat so eine Andeutung gemacht)? Oder umgekehrt: Kann ein Hormonmangel/Ungleichgewicht Depressionen verursachen?

Wieso muss ich fast schon Übergewicht haben um eine Regelblutung zu bekommen? Ausgeblieben ist sie damals bei 58 kg (=mein persönlichesWohlfühlgewicht, hatte ich sehr lange = set point ?)

Ich habe plötzlich ein extremes Hungergefühl, kann das mit den Hormonen zusammenhängen (Antidepressiva nehme ich schon lange, hatte ich bisher nicht, ist aber dennoch möglich da Dosissteierung (Duloxetin 90 mg)?

Zykluskalender führe ich, sollte ich vielleicht mal mehrere Zyklen Basaltemperatur messen um zu schauen ob ein ES stattfindet oder ist eine Blutentnahme oder Ultraschall besser?

Danke und grüße

 

Missy

 

 

 

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Bisherige Antworten
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07.02.2017, 20:07 Uhr
Antwort

Nachtrag: Ich bn 36 Jahre alt.

Experte-Bohnet
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08.02.2017, 02:22 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Ja, psychischer, aber physischer Stress können Zyklusstörungen hervorrufen, bes niedriges KG begünstigt das. Dass Sie jetzt spontane Zyklen haben, ist sehr positiv zu bewerten. Sind Sie auch psycholog. Therapie?

Experte-Bohnet
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08.02.2017, 04:29 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Na dann sind natürlich WJ unwahrscheinlich!

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11.02.2017, 13:44 Uhr
Antwort

Hallo Herr Prof. Dr. Bohnet,

"Sind Sie auch psycholog. Therapie?"

Die psychologische Therapie hat gestern begonnen. Aber ohne Antidepressivum wäre ich nicht therapiefähig, ich konnte mich kaum konzentrieren, war nur müde und erschöpft ...

Auffällig ist eben, dass es mir seit dem Zeitpunkt psychisch wesentlich besser geht, seit ich die erste Regelblutung hatte.

An der Einstellung des AD hat sich erst vor ein paar Wochen etwas geändert - der Wirkstoffspiegel ist zu niedrig, daher musste ich steigern.

Ich habe vor allem weniger Nervosität und Herzrasen, kein abnormes Temperaturempfinden mehr (mir war immer zu warm, bei kleinster Anstrengung wurde mir sehr hei?). Zudem bin ich nicht mehr ganz so müde.

Waren das vielleicht Östrogenmangelsymptome? Laut Neurologe machen Depressionen keine Hitzesymptome.

Aber wieso bestanden dann die Symptome weiter trotz (ausreichend hoch dosierter) HET in der Vergangenheit?

Worauf deuten zu lange Zyklen hin (32-36 Tage).

Grüße

 

Missy

 

 

 

 

 

 

 

 

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